My belly knows …

My Belly Knows …

Vor zwei Wochen war ich noch im Krankenhaus Havelhöhe. Die Tage seitdem waren von tiefer Dankbarkeit und Demut gegenüber meinem Körper und meinem Leben geprägt. Von Langsamkeit und Geduld, von der Erfüllung meiner einfachsten Grundbedürfnisse, und davon, dass alles was ich Schrittchen für Schrittchen tat, meiner ganzheitlichen Genesung diente. Und auf meiner Genesung liegt sicherlich noch sehr lange mein Hauptfokus…

krankenhaus 2Am 1. Dezember hatte ich eine Operation, bei der sich herausstellte, dass ich schon eine ganze Weile einen durchbrochenen Blinddarm mit mir rumtrage – wie lange konnten die Ärzte nicht sagen, aber sicher mehr als nur ein paar Wochen. Sie meinten allerdings, dass es erstaunlich war, wie mein Körper diesen Abszess auf intelligente Weise eingedämmt und so lange in Schach gehalten hat. Erst vor wenigen Tagen habe ich nun wirklich fühlen können und auf tiefster Ebene verstanden, wie viel Kraft und Überlebenswille mein Körper hat. Und wie viele schützende Hände mich umgaben und immer noch in meiner Heilung und Genesung unterstützen.

JETZT liegt es in meiner alleinigen Verantwortung, achtsam und liebevoll mit meinem Körper, meiner Gesundheit und meinem Leben zu sein, auf allen Ebenen. Meine Narbe von 12 cm wird mich nun für immer daran erinnern, dass ich auf dieser Welt bin, um meine Kraft und meine Kreativität zu ihrer vollen Entfaltung zu bringen und dass ich getragen und unterstützt bin von der Kraft meines Körpers und der Magie des Lebens.

Ich weiß nun, wie sich Dankbarkeit und Demut auf zellulärer Ebene anfühlen.

 

Ich bin sehr dankbar für die Betreuung in Havelhöhe – dort wurde ich mit so viel Menschlichkeit und Herzlichkeit gepflegt und umsorgt, dass es mir regelmäßig vor Dankbarkeit Tränen in die Augen trieb.

Ich bin dankbar für die behandelnden Ärzte und ihren ganzheitlichen, geistigen Ansatz.

Ich bin dankbar, für meine humorvolle Zimmergenossin.

Ich bin dankbar für die vielen lieben Menschen, die mich besucht haben und mir zahlreiche Segenswünsche gesendet haben.

Ich bin dankbar für die bedingungslose Liebe von meinen Eltern, die extra angereist sind.

Und ich bin zutiefst dankbar für warmherzige Liebe von meinem Partner Marcus und meiner Freundin Maria.

Ich bin dankbar für die lichtvolle unsichtbare Unterstützung, die zu jeder Tages- und Nachtzeit über meinem Krankbett gewacht hat.

Ich bin dankbar für meine Organe und meine Körperfunktionen, es ist nicht selbstverständlich.

Ich bin dankbar für meine Selbstheilungskräfte und meine Resilienz.

Ich bin dankbar für meine Selbstfürsorge – meine Mutter hat mir so wunderbar vorgelebt, wie ich gut für mich sorge.

❤❤

Ohne diese Geschichte würde ich heute nicht wissen, wie viel Kraft in mir und in meinem Bauch steckt. Und dank dieser Geschichte werde ich ab jetzt noch viel viel genauer hinhören, was mir meine Körperstimme flüstert! Da geht noch was!

Ja, obwohl ich schon so lange meine Körperaufmerksamkeit trainiere, kann ich doch noch ganz gut meine Ohren verschließen, wenn mein Kopf anderer Meinung ist als meine Körperstimme.

❤ Und ja, der Körper hat das letzte Wort. Das wußte ich vorher schon, jetzt weiß ich auch wie es sich anfühlt! ❤

In den kommenden Raunächten werde ich nun in Stille und Demut nach innen fühlen und hören, um die zahlreichen Einsichten und Lektionen einzusammeln und zu metabolisieren, die mir diese Zeit geschenkt hat.

Und ich werde sie hier mit euch teilen – stay tuned. 🙂

Und so wünsche ich euch ein stilles, geruhsames Weihnachtsfest und eine gesegnete Übergangszeit ins neue Jahr!

 

Stille Nacht Heilige Nacht

One Comments

  • Andrea Goodsaid 3. Januar 2018 at 14:30 Reply

    I’m so appreciating FB’s ‘instant translate’ button right now. Not sure if this post says more/different or not, but thank you for sharing- I had an unexpected operation about 4 years ago and there were definitely some “life is amazing” gifts in it for me too 🙂

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